Techtalk – Grafiksoftware

Liebe Leser,

heute mal ein (wirklich umfangreicher) Beitrag zum Thema Grafiksoftware. Seltsam, dass mir das jetzt gerade einfällt… muss daran liegen, dass ich täglich mit dem Zeug arbeiten muss. Das ist jetzt ein wirklich langer Text geworden, aber weniger wäre so… unvollständig. Es gibt Leute, die sammeln Briefmarken, Oldtimer, Gitarren, weiß der Deibel. Ich habe schon immer einen Hang zur Grafiksoftware. Überraschenderweise ein nicht zu seltener Fetisch.

Seit über 25 Jahren bearbeite ich Fotos und erstelle Illustrationen am PC. Nach den ersten Gehversuchen mit Maus und dem windows-eigenen Malprogramm Paint landete ich 1993 bei CorelDraw, damals in der Version 3. Seither hat sich allerhand getan.

Um auch nur den geringsten Überblick zu behalten, muss man die Aufgaben bzw. Anforderungen trennen, die einem im weitesten Umkreis von “Irgendwas mit Medien” begegnen. Bei mir sind dies (im Groben)

  • Erstellung von Medien aller Art (Bücher, Drucksachen, Videos, letztere äußerst selten), in digitaler Form, aber auch als Print, also Desktop-Publishing (DTP)
  • Illustrationen, Zeichnungen, Comics
  • Fotobearbeitung
  • Websites, Beiträge für Soziale Medien  

Auf meinen Rechnern steht zur Bewältigung dieser Aufgaben immerhin folgende (jeweils selbstverständlich rechtmäßig erworbene) Software zur Verfügung:

  • Adobe Creative Cloud
  • Corel Suite X6 (Vollversion) und X8 (Studentenversion)
  • Xara Designer Pro X / Xara Online
  • Gravit Designer
  • Affinity Publisher

Das ist ein Haufen Zeugs, wobei die Software von Adobe mit monatlich 60 € für das Abo sicherlich das teuerste Paket ist. Aber langsam…

Im Grafikbereich gibt es die prinzipielle Unterscheidung zwischen Pixel- und Vektorgrafiken.

Vektorgrafiken sind Bilder, die nicht durch einzelne Bildpunkte (Pixel) definiert sind, sondern durch die präzise (verborgene) Beschreibung der einzelnen Vektorelemente. Sie werden auch beim Betrachten “live” vom jeweiligen Wiedergabegerät generiert und sind daher beliebig skalierbar, ohne dabei an Qualität zu verlieren.

Beispiel: Eine 1-Punkt starke schwarze Linie zwischen den Punkten (0,0) und (0,100) auf einer Achse besteht bei einem Pixelbild aus 100 schwarzen Punktelementen, bei einem Vektorbild aus der Information “Linie zwischen (0,0) und (0,100), 1 Punkt stark, schwarz). Bei langen Linien oder gar Flächen bildet dies eine erhebliche Einsparung an Datenmenge mit dem Vorteil der verlustfreien Skalierbarkeit.

Die oben genannten Suiten bieten einzelne Programme für die Bearbeitung dieser unterschiedlichen Grafiken an, wobei die Grenzen hierbei stets fließend sind.

In der Adobe-Suite verwendet man zur Bearbeitung von Pixelbildern (zum Beispiel Fotos) den berühmten Photoshop, für Vektorgrafiken Illustrator und zur Erstellung komplexer mehrseitiger Publikationen Indesign. Im monatlichen Abo ist daneben auch noch mannigfaltige andere Software enthalten (Animate, Premiere, AfterEffects, Dreamweaver und und und…).

Die entsprechenden Programme in der Corel-Suite sind CorelDraw für Vektorgrafiken und zum DTP (früher gab es Corel Ventura als Layoutprogramm, welches aber inzwischen nicht mehr vertrieben wird) und PhotoPaint für Pixelbilder.

Ich beschrieb die Grenzen zwischen den Programmen als fließend. Das bedeutet, dass man selbstverständlich zum Beispiel einen Flyer, welcher Fotos, Text und grafische Elemente enthält, sowohl mit Photoshop oder Illustrator komplett fertigstellen kann (bzw. mit CorelDraw oder PhotoPaint). Ich persönlich bevorzuge allerdings die einzelne Herstellung mit der jeweils für mich am besten geeigneten Software und anschließend die Montage in Indesign (oder eben einer anderen Montage- bzw. Layout-Software).

Um einen Vergleich anzustellen, muss ich die einzelnen Softwaren kurz beschreiben:

Adobe-Photoshop

Die Mutter aller Pixelbild- bzw. Foto-Programme. Der Funktionsumfang ist geradezu angsteinflößend – übrigens auch die Größe der erzeugten PSD-Dateien. Ich beherrsche vielleicht fünf Prozent aller angebotenen Funktionen und bin von relativ einfachen Freistell-Aufgaben immer wieder überfordert. Wahrscheinlich gibt es nichts, was man nicht mit Photoshop im grafischen Bereich realisieren kann. Und was derart mächtig ist, kann nicht schlecht sein, oder?
Photoshop ist im CC-Abo mit 60 €/Monat enthalten

Adobe-Illustrator

Da ich vor Illustrator mit CorelDraw und auch Xara bereits eine erkleckliche Anzahl an Vektor-Grafiken und auch Layouts angefertigt habe, fremdle ich noch immer mit der Benutzeroberfläche und teilweise den Werkzeugen. Inzwischen nach etwa zwei Jahren permanenter Anwendung weiß ich allerdings auch die Stärken des Illustrator zu schätzen. Die Werkzeuge sind sehr präzise, das Ausrichten von Objekten (sofern man das Prinzip einmal verstanden hat) funktioniert hervorragend und die Bibliotheken zum Austausch von immer wieder verwendeten Objekten mit z. B. Indesign sind Gold wert.
Illustrator ist im CC-Abo mit 60 €/Monat enthalten

Adobe-InDesign

Im Gegensatz zu noch zu beschreibenden Programmen ist InDesign eine reine Layout-Software für DTP, welche nur rudimentäre Funktionen zur Erzeugung von grafischen Elementen zur Verfügung stellt. Außer dem Text werden alle zu integrierenden Elemente einer Publikation nur mit dem aktuellen Dokument verknüpft und belegen daher keinen Extra-Speicherplatz, was sich wohltuend auf Dateigrößen und Arbeitsgeschwindigkeit auswirkt. Die Zusammenfassung einzelner Dokumente zu Büchern leistet ein Übriges. 600 Seiten Text mit 2000 Fußnoten? Kein Problem für Indesign.
InDesign ist im CC-Abo mit 60 €/Monat enthalten

Corel-PhotoPaint (X6)

Arbeitet Photoshop bei der Montage und Anordnung einzelner Pixelbilder mit übereinander gelegten Folien, so sind es in PhotoPaint jeweils schwebende Objekte. Ist man mit dieser Logik sozusagen aufgewachsen, fällt die Umstellung auf das System der Folien (Adobe) schwer. Die Werkzeuge der beiden Photo-Softwaren sind durchaus vergleichbar, der Leistungsumfang von PhotoPaint ist nicht zu unterschätzen.
PhotoPaint ist Teil der Corel Graphics Suite, die in der 2019er Vollversion 594 €, als Upgrade 294 € einmalig und im Abo 19,95 €/Monat kostet.

CorelDraw (X6)

Neben der Anfertigung von Vektor-Illustrationen hat CorelDraw auch mannigfaltige Funktionen für Grafik- und Mengentext, automatisierte Seitennummerierung und seit einigen Jahren auch Tabellen (welche für die Hersteller von Layoutsoftware anscheinend nicht zu trivial sind).
CorelDraw ist Teil der Corel Graphics Suite, die in der 2019er Vollversion 594 €, als Upgrade 294 € einmalig und im Abo 19,95 €/Monat kostet.

Xara Designer Pro X / Xara Online

Ich verwende Xara bereits seit vielen Jahren (schon als Xara als CorelXara noch zur Corel Corporation gehörte und danach als XaraXtreme4 usw.). Seit die deutsche Softwareschmiede Magix Xara übernommen hat, sind die Produkte mit kurzer Zeitverzögerung auch mit deutscher Benutzeroberfläche erhältlich. Xara Designer gehört definitiv zu den “eierlegenden Wollmilchsäuen” unter all den vorgestellten Softwaren. Xara gestattet in beeindruckender Performance die Erstellung komplexer Vektor-Illustrationen, rudimentäre Bildbearbeitung inklusive Freistellen von Bildinhalten und sehr komfortable Tools zur Gestaltung einfacher (überwiegend grafischer) Websites. DTP mit Stilvorlagen und Funktionen für mehrseitige Dokumente gibts auch. Statt für Designer neue Features zu entwickeln, versucht Magix/Xara inzwischen seine Browser-Anwendung Xara Cloud in den Markt zu drücken, meines Erachtens mit nur mäßigem Erfolg. Das Ding kann einfach zu wenig.
Xara Designer Pro X kostet 159 €, der Update Service nochmals etwa 100 €/Jahr, Xara Cloud in einer tauglichen Version ab 5,95 €/Monat.

Gravit Designer

Eine interessante Software der Firma Gravit, inzwischen von der Corel Corporation gekauft. Der Designer realisiert eine Illustrationssoftware mit rudimentären Fotobearbeitungs- und Layout- bzw. DTP-Funktionen komplett im Browser, also plattformunabhängig. Ich habe es getestet, das Ding läuft auch auf meinen Chromebooks. Das ist cool! Gravit Designer war eine freie Software, wurde allerdings vor etwa einem Jahr der Produktpalette der Firma Corel einverleibt. Die Werkzeuge und die Benutzeroberfläche lassen sich am ehesten mit denen von Adobe Illustrator vergleichen. Als kürzlich die neue Graphics Suite von Corel vorgestellt wurde, war eines der Marketing-Argumente eine neue App, die plattformunabhängig und eben im Browser arbeiten sollte. Ich sah mir einige Screenshots an und entdeckte – wer hätte es gedacht – den Gravit Designer. Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, die Oberfläche in irgendeiner Form an die Corel-Produkte anzupassen, es ist 1:1 der mir bekannte Designer.
Das Jahresabo der Pro-Version kostet um die 40 €/Jahr.

Affinity Publisher

Das Lamento über die Kosten des Adobe-Abos ist allgegenwärtig. So schaut man sich natürlich etwas auf dem Markt um. Nun ist von Serif (Europe) Ltd. eine durchaus interessante Suite aus dem Bereich Bildbearbeitung, Illustration und DTP erschienen. Da in Sachen Funktionsumfang gegen Adobe kein Blumentopf zu gewinnen ist, versucht es Serif über die Integration der einzelnen Softwaren und… natürlich über den Preis. Die drei Affinity-Programme Photo, Designer und Publisher finden (sofern man sie alle erworben hat) unter einer Benutzeroberfläche Platz, so dass man vom Publisher aus nicht erst eine weitere Software starten um zum Beispiel ein Foto zu retuschieren oder eine Grafik zu modifizieren. Beim Anklicken des jeweiligen Objekts passen sich die Elemente der Oberfläche der jeweiligen Aufgabe automatisch an. Das ist schick. Doch ich ließ Vorsicht walten und kaufte vorerst nur das Modul Publisher, den ich gegen InDesign ins Rennen schicken wollte.
Jedes einzelne Modul der Affinity-Programme kostet einmalig 54,99 €, ohne irgendwelche nachgeschalteten Abo- oder Upgrade-Kosten. Das ist mal eine Ansage!

Auch nach vielen Jahren am PC bereitet mir das Auschecken einer neuen Grafiksoftware oder ein Major-Update einer vorhandenen immer noch so viel Vergnügen wie vor 25 Jahren. Es interessiert mich einfach, welche Probleme auf welche Weise gelöst wurden oder welche Gimmicks sich die Entwickler einfallen ließen. Nun ist es zumeist so, dass man dann mit einfachen grafischen Symbolen herumspielt oder ein paar Worte Text über die Arbeitsfläche schiebt. Aber bei derlei “Prüfung” wird man eine professionelle Software kaum testen können.

Glücklicherweise habe ich immer einige anspruchsvolle Projekte zur Hand, und wenn schon keine lukrativen externen, so zumindest eigene. Um eine DTP-Software zu testen, versuche ich ein Buch zu setzen, für das ich die Texte bereits geschrieben habe. Der Umfang beträgt etwa 250 Seiten A5, etwa 50 Abbildungen, ein paar Fußnoten, Inhaltsverzeichnis, Seitennummerierung und all den üblichen Kram eben. Allein wegen des Inhaltsverzeichnisses und wegen des doch nicht unerheblichen Umfangs scheiden die “eierlegenden Wollmilchsäue” Xara, CorelDraw und Gravit Designer aus. Es bleiben InDesign und Affinity Publisher übrig. Mit InDesign habe ich eine solche Aufgabe bereits erfolgreich bewältigt. Also möge nun der Publisher zeigen, ob er’s drauf hat. Um es kurz zu machen: Hat er nicht! Viele Funktionen für Fließ- und Spaltentext sind natürlich vorhanden, aber der Teufel steckt im Detail. 

  • Die Zusammenfassung des kompletten Werkes in einem (1) Dokument bläht selbiges heftig auf, auch wenn eine Unterteilung in einzelne Kapitel möglich ist. Das Konzept des “Buches” bei Adobe ist für große Publikationen besser geeignet.
  • Es gibt (noch) keine Fußnoten. Für wissenschaftliche Abhandlungen ein Killer.
  • Das System des Inhaltsverzeichnisses ist bei InDesign zwar komplexer, aber viel leistungsfähiger
  • Die Seitennummerierung auf der Seitenübersicht zeigt die tatsächliche Seitennummer an, nicht die der gedruckten, welche ja abweichen kann. Eine Kleinigkeit, nervt aber beim permanenten Navigieren im Dokument
  • Und allerhand kleine Nickligkeiten, welche eine flüssige Arbeit erschweren

In Summe ist festzustellen, dass Publisher wahrscheinlich auf dem rechten Weg ist, insbesondere über den nahezu unschlagbaren Preis Adobe einige Kunden abzuluchsen. Für kleinere Projekte durchaus eine Alternative zu InDesign, insgesamt aber derzeit nur ein zweiter Platz.

Um das Ganze etwas abzukürzen, beschreibe ich nun, für welche Aufgabe ich welche der genannten Softwaren einsetze, und warum diese und nicht eine andere:

DTP: Große Projekte bearbeite ich wie beschrieben in Adobe InDesign, kleinere (Flyer, Broschüren etc.) je nach Lust und Laune mal mit Xara (wegen der Performance und der flinken Werkzeuge), mal mit Gravit Designer, weil dieser auf jedem Rechner mit Internetzugang und Browser verfügbar ist, ohne dass die Software lokal installiert ist.

Illustrationen, Zeichnungen, Comics: Illustrationen und Vektorgrafik-Comics fertige ich mit Xara an, da dieses die bequemsten Werkzeuge zur Konstruktion und Knotenbearbeitung bietet. Bevor die PDF zur Druckerei gehen, bearbeite ich sie in Illustrator. Die Pixelgrafik-Comics bearbeite ich nach dem Scan in Corel-Photopaint, da diese Software für (nicht zu gebräuchliche) Schwarz-Weiß-Pixelbilder sehr effektive Werkzeuge besitzt.

Fotobearbeitung: Aus Tradition verwende ich PhotoPaint (weil ich die Tools und Filter seit vielen Jahren kenne), manchmal PhotoShop (weil man das ja irgendwann doch lernen muss). Freistellen und kleine Bildkorrekturen gelingen aber auch recht zügig und unkompliziert in Xara. Um es nicht zu unterschlagen: Viele User setzen auf die kostenlose Software GIMP, die einen Leistungsumfang hat, der sich angeblich mit dem allmächtigen Photoshop messen kann. Ich habe mal unter Linux ein bisschen mit GIMP herumgespielt, war aber dann zu faul, mich in eine weitere Pixel-Software einzuarbeiten.

Websites, Beiträge für Soziale Medien: Uh, das ist tricky! Also nicht die Bildchen für Banner oder Facebook-Beiträge etc. Das erledige ich wiederum je nach Laune mit Xara, Gravit Designer oder auch Adobe XD (worauf ich noch kommen werde). Aber die Websites… Seit über 20 Jahren erstelle ich Websites im Kundenauftrag, wobei dieses Feld schon etwa seit 10 Jahren den Agenturen überlassen werden muss, da die Technik und der Leistungsumfang der Internetseiten so komplex geworden ist, dass man das als Autodidakt nebenbei nicht stemmen kann. Große Internetseiten und -portale haben ein Content-Management-System (z. B. Typo3 oder WordPress) samt einigen SQL-Datenbanken im Hintergrund, welches sich nicht so einfach einrichten und betreiben lässt. Natürlich hat Adobe mit Dreamweaver auch eine Software im Angebot, mit der sich auch große Internetseiten erstellen lassen, aber meine Kenntnisse beschränken sich auf inzwischen hoffnungslos veraltete Versionen (Macromedia Dreamweaver 4) und ich habe keine Lust, dieses Faß im fortgeschrittenen Alter zu öffnen. Die Adobe-Lösung Muse, welche in einem weitgehenden WYSIWYG-Modus die Erstellung von Websites ohne Programmierkenntnisse ermöglichte, wurde inzwischen beerdigt. Schade. Adobe hat zeitgleich die Software XD veröffentlicht (auch Teil der Creative Cloud), die zum Design von Benutzeroberflächen von Webseiten und Apps dient, mit einigen interaktiven Funktionselementen zur Erstellung sogenannter Prototypen. Im Designer-Gebrabbel spricht man von einem Tool für UX-Design, was für User-Experience-Design steht und tolle Erlebnisse für den Nutzer verspricht. Ach herrje! Bis dato ist mir aber noch kein sinnvoller Einsatz für XD eingefallen, den ich nicht auch mit Illustrator oder Xara erledigen könnte. 

Folglich nehme ich inzwischen keine Projekte mehr an, die über die Erstellung einer Art von “Web-Visitenkarte” hinausgehen. Und auch hierfür gibt es zwei unterschiedliche Realisierungsansätze:

Man kann sich eines Baukastens bedienen (Google Sites, Strato-Homepage-Baukasten etc.), was einem viele Probleme abnimmt, insbesondere die Sache mit dem Responsive-Design, also des dynamisch angepassten Erscheinungsbildes zum Beispiel einer Internetseite, je nach gerade vorbeisurfendem Endgerät (PC, Tablet oder Smartphone). Google Sites sind besonders leicht zu bedienen und sind kostenlos. Dafür gibt es jede Menge Einschränkungen beim Layout, welche man zumindest in der freien Version nicht umgehen kann.

Die Alternative ist eine selbstgebaute Internetseite. Und hier ist Xara Designer Pro X tatsächlich kaum zu schlagen. Was immer man auf dem Bildschirm zusammenbatzt, wird nahezu 1:1 auf der schnell exportierten Webseite angezeigt. Es stehen jede Menge Tools zur Realisierung schicker Websites zur Verfügung. Das Responsiv-Design wird über die teilautomatisierte Generierung sogenannter Varianten umgesetzt. Da Xara ja im Eigentlichen eine Vektorgrafik-Software ist, können alle grafischen Elemente sofort erzeugt und dann im selben (natürlich auch in einem anderen) Dokument eingesetzt werden. Auf einen Direktzugriff auf den im Hintergrund generierten HTML- bzw. CSS-Code hat man bei Xara verzichtet. Gibt es also tatsächlich einmal Probleme mit der Darstellung einer erzeugten Seite, muss dies in der Arbeitsoberfläche von Xara gelöst werden. Aber das passiert gottseidank nicht zu häufig.

Ich hoffe, ich konnte Euch in diesem Beitrag einen Überblick und ein paar Einsichten in die Softwaren verschaffen, mit denen ich den Löwenanteil meiner Büroarbeit verbringe. Und wenn Euch gefällt, was Ihr von mir oder natürlich auch von anderen im Netz oder gedruckt findet, denkt daran: 

Manchmal macht’s die Software, zumeist aber der Typ, der sie bedient!

Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

Euer

Gige 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s