Liebe Leser,

die schönste Woche des Jahres ging wieder mal viel zu schnell vorbei – der 39. Internationale Jazzworkshop Erlangen ist Geschichte. Mit einem über das übliche hinausgehende Delay möchte ich Euch heute ausführlich (ja, Pech, da müsst Ihr durch) von meiner jährlichen Jazz-Betankung berichten.

Inzwischen sind sogar zwei Wochen vergangen, aber dafür ist es ein wirklich langer Text geworden.

Wie in den letzten drei Jahren (vorher waren wir im Frankenhof, der aber noch immer höchst aufwendig renoviert wird) versammelten sich im Innenhof und Cafe des Egloffsteinschen Palais (1718 erbaut, genutzt von der VHS Erlangen) über 100 Jazzbegeisterte aus ganz Deutschland und den umliegenden Nachbarstaaten, um mit einer Schar wirklich hochkarätiger Dozenten eine Woche lang zu musizieren und natürlich auch von diesen zu lernen. Dieses Jahr traten an:

Tony Lakatos, Rick Margitza, Hubert Winter (Saxophon), Andrej Lobanov (Trompete), Romy Camerun (Gesang), Bernhard Pichl (Klavier), Joe Bawelino (Gitarre, als Ersatz für den wegen Sehnenscheidenentzündung kurzfristig ausgefallenen Helmut Kagerer), Rainer Glas (Kontra- und Fretless-Bass), Patrick Scales (E-Bass) sowie Harald Rüschenbaum und Christoph Huber (beide Schlagzeug).

Eine geballte Ladung musikalischer Kompetenz und trotz der teilweise jahrzehntelangen Karrieren ungezähmter Spielfreude – von daher das Paradies auf Erden für jeden Jazzmusiker.

Obwohl ich das in den letzten Jahren sicherlich schon gemacht habe, möchte ich den Ablauf eines “normalen” Jazzworkshop-Tages kurz schildern. Pünktlich um 10 Uhr hält der Münchner Schlagzeuger und Bigband-Leiter Harald Rüschenbaum eine knappe Stunde “Spaß für alle” (aus dem früheren “Rhythmik für alle” hervorgegangen), in der dieser herausragende Musiker den Teilnehmern einen etwas anderen Blick auf die Musik verschafft und spielerisch die Sinne für musikalische Kommunikation und Interaktion schärft. Ich weiß, hingeschrieben klingt das – was ich gerne alljährlich wiederhole – nach Esoterik-Gesülze, aber das ist es nicht! Harald arbeit sein ganzes Leben lang an dem perfekten Klang, was sowohl für seine Instrumente wie auch für die von ihm geleiteten Ensembles gilt. Und er stellt seine Fähigkeiten auch permanent in seinem Spiel (zum Beispiel beim Dozentenkonzert) wie auch im Abschlusskonzert mit der stets hervorragend klingenden Teilnehmer-Bigband unter Beweis. Ich hatte das Vergnügen, zweimal auf der abendlichen Session Harald hinter mir am Schlagzeug zu haben und es war jedesmal ein Genuss, mit diesem Mann musizieren zu können. Wenn auch Christoph Huber ein Schlagzeuger ersten Ranges ist, der fantastisch grooven kann, würde ich mich dennoch stets für Harald Rüschenbaum entscheiden, wenn ich auswählen dürfte. Ihr seht schon, ich bin Fan!

Ab 11 Uhr beginnen dann gute anderthalb Stunden Instrumentalunterricht beim jeweiligen Dozenten. Da ich natürlich bei den Gitarristen angesiedelt bin, kann ich für dieses Jahr nur aus dieser Gruppe erzählen. Ich hatte aber in vorangegangenen Workshops schon einige Stunden als “Gasthörer” bei Hubert Winter, Tony Lakatos, Rainer Glas und Romy Camerun und darf Euch versichern, dass all diese Dozenten ihre Aufgabe mit Bravour meistern, wenn auch stets auf durchaus individuelle Weise.

Nun zum Gitarrenkurs des Jahres 2019. Wegen des Ausfalls von Helmut Kagerer konnte Rainer den Altmeister (was ich mit allem Respekt meine) Joe Bawelino aus München für den Jazzworkshop gewinnen. Joe ist 72 Jahre alt, Sinto und hat mit fast jedem Gitarristen gespielt, den man sich nur vorstellen kann, unter vielen anderen mit Joe Pass und Bireli Lagrene. Der Gruppenunterricht war für ihn Neuland, aber er ist ein gewaltiger Player mit unbändiger Spielfreude und dazu noch ein sehr netter Kerl. Statt harmonischer Konzepte oder technischen Tricks hat er uns jeden Tag einen neuen Song beigebracht und selbigen auch immer wieder mit allen Teilnehmern wiederholt, so dass ich in dieser Woche mein Repertoire durchaus erweitern konnte. Was mich an Joe (ebenso wie auch an Helmut Kagerer) immer wieder fasziniert, ist, dass Leute, die seit 40 oder gar 60 Jahren professionell Gitarre spielen, immer noch eine absolut ansteckende Freude an ihrem Instrument und an der Musik haben, die sie damit erzeugen. Das gilt übrigens für alle Dozenten, die in Erlangen lehren (und natürlich spielen).

Joe Bawelino hat immer Spaß an seiner L-5…

Einige Teilnehmer hatten vielleicht eher Übungsetüden oder Anleitung zum Skalenspiel erwartet, aber die Mehrheit war mit der Hauptbeschäftigung im Kurs, nämlich dem Spielen der Gitarre in immer neuen Begleitungs- oder Solo-Szenarien sehr zufrieden. Stilistisch ist Joe Bawelino ein waschechter und virtuoser Bebop-Gitarrist in der Tradition eines Joe Pass oder Johnny Smith, der aber unzähligen Gipsy-Formationen gespielt hat und noch spielt und von daher auch wirklich jeden Gipsy-Klassiker formvollendet beherrscht. Eine höchst interessante Kombination!

Am Rande sei bemerkt, dass es wesentlich schneller zum Ziel führt, wenn man sich eine vom Lehrer (oder auch in anderen Situationen von einem Mitmusiker) vorgetragene Passage oder einen kompletten Song zunächst mal in Ruhe anhört, bevor man beginnt, die Akkorde oder Lines selbst auf dem Instrument zu spielen. Oft werde ich gefragt, wie ich es schaffe, mir Songs in relativ kurzer Zeit zu verinnerlichen. Mein Spezial-Trick ist… Zuhören. Ich weiß, im Musiker-Umfeld geradezu absurd, aber so ist es tatsächlich. Man soll nicht glauben, wie hilfreich das immer wieder sein kann. Einfach Zuhören.

Der Instrumentalunterricht dauert etwa zwei Stunden, bis circa 13 Uhr, wobei auch 12:45 nicht unüblich ist. Dann kann man sich im Cafe der VHS mit stets leckerem Kaffee und einem Snack versorgen, um pünktlich um 14 Uhr eine weitere Stunde “Unterricht” zu genießen. Hierbei ist die Auswahl geradezu erdrückend und nicht leicht zu treffen. Geboten wird zeitgleich jeweils eine Stunde

  • Harmonielehre bei Rainer Glas. Er bringt hier den Zuhörern sein Konzept, welches er in dem Band “Chords & Scales” niedergeschrieben hat) der vier Erzeugerskalen (Melodisch-Dur und -Moll sowie Harmonisch-Dur und -Moll) und ihren Einsatz bei der Suche nach der “Most Ingoing Scale” näher.
  • Harmonielehre bei Bernhard Pichl. Mein persönlicher Favorit. Bernhard ist seit Jahrzehnten Dozent an der Musikhochschule Nürnberg und ein fantastischer Lehrer. “Jedes mal, wenn ich die Szene wieder sehe, entdecke ich ein neues Detail!” beschreibt in Anlehnung an den Asterix-Band “Die Odyssee” gut meine Gedanken bei dem jährlichen Abstieg in die tiefen Gründe der Funktionstheorie. Zumal in diesem Jahr nur die Grundzüge der Funktionen besprochen wurden und stattdessen in den (leider um einen Tag gekürzten) Lektionen ein Charlie-Parker-Solo wirklich detailliert analysiert wurde, was auch für einen Nicht-Solisten wie mich äußerst interessant war.
  • Chorprobe bei Romy Camerun. Romy ist eine der besten Jazz-Sängerinnen Deutschlands und zudem eine Spitzen-Lehrerin, was sie nicht nur in Erlangen, sondern auch in ihren Dozentenstellen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, an der Folkwang Hochschule in Essen und an der Fachhochschule Osnabrück ständig unter Beweis stellt. Chor bei Romy ist ein Erlebnis. Ich bin übrigens einer der wenigen Kursteilnehmer, auf dessen Mitwirkung alljährlich höflich verzichtet wird, da sich mein Gesang wirklich gruselig anhört…
  • “Rhythm & Grooves” mit Harald Rüschenbaum, Patrick Scales, Tony Lakatos und dem jeweiligen Gitarrendozenten, in diesem Jahr also mit Joe Bawelino. Hier gibt man Standards, die auch mal etwas anders klingen dürfen, also beispielsweise einen Swing als Latin oder dergleichen. Bisweilen erhalten auch Kursteilnehmer die Gelegenheit, einmal eine Nummer mit den Dozenten zu spielen. Die meiste Zeit aber wird staunend gelauscht, denn wann bekommt man schon eine derart hochwertige Combo quasi in der ersten Reihe sitzend zu hören.

Um 15 Uhr beginnen dann die Proben der jeweiligen Combos. Der jeweilige Bandleader (aus der Riege der Dozenten) stellt Material vor, das gespielt werden könnte, ist aber stets für Änderungen des kleinen Programms offen, sofern er dies nicht im Vorfeld angekündigt hatte (wie zum Beispiel Rick Margitza, der in diesem Jahr Kompositionen von sich spielen lassen wollte). Der von Novizen vereinzelt aber alljährlich geäußerte Kritikpunkt, die Combos sollten doch im Vorfeld eingeteilt werden, ist meines Erachtens eher einer der Stärken des Erlanger Jazzworkshops als eine seiner Schwächen. Ein Wechsel zu einer anderen Band ist nämlich innerhalb der ersten Tage überhaupt kein Problem, so dass musikalische oder auch soziale Animositäten leicht vermieden werden können.

Je nach Dozent dauert die Comboprobe zwischen 90 und 120 Minuten. Damit Musiker sowohl in einer Combo wie auch in Harald Rüschenbaums Bigband spielen kann, ist die Probe der Bigband erst für 17:30 angesetzt.

Nach der Combo- bzw. Bigbandprobe begeben sich die zu diesem Zeitpunkt noch spielfreudigen Workshopteilnehmer (und das sind mehr, als man meinen sollte) zur allabendlichen Jamsession.

So ist es an einem “normalen” Workshoptag also üblich, sich mehr als 12 Stunden intensiv mit dem Jazz zu befassen. Nochmals: Ein Traum für jeden Musiker!

Aus organisatorischen Gründen mussten im Jahr 2019 einige liebgewonnene Workshoptraditionen (hoffentlich nur einmalig) geändert werden. So konnte im “Cafe International” im Egloffsteinschen Palais nicht wie in den Vorjahren zwischen 17 und 19 Uhr eine mehr interne “Warm-Up-Session” stattfinden, bei der eher zurückhaltende Kollegen schon mal im kleinen Kreis ihr Repertoire festigen und den ein oder anderen Song auf die Schnelle live darbieten konnten. Da der langjährige Spielort in der Kellerbühne des E-Werks und auch die Heinrich-Lades-Halle 2019 nicht verfügbar waren, sollten alle Sessions und auch alle Konzerte dieses Jahr im Jazzclub “Blue Note” stattfinden, welchen Rainer Glas seit 2018 im Gewölbekeller des Bayerischen Hofs Erlangen etabliert hatte.

Ohne Einzelheiten zu kennen, war der Deal anscheinend, dass die Geschäftsführung des Bayerischen Hofs als Gegenleistung für die mietfreie Überlassung des Gewölbekellers zumindest einen ordentlichen wenn nicht gewaltigen Umsatz am Abend durch die Anwesenheit aller Kursteilnehmer erwartete. Der gesamte Plan war – wiederum meiner bescheidenen Privatmeinung nach – nicht übel, scheiterte aber in der Realität an kleinen, aber nicht unerheblichen Details. Der verbreiteten Kritik an dem Lokation selbst will ich mich nicht anschließen. Der Jazz passt sicherlich auch in einen Gewölbekeller und das gesamte Hotel- bzw. Saal-Ambiente ist nicht unpassend. Die Geschäftsführung und das Personal sind keine ausgewiesenen Jazzliebhaber, stehen der bisweilen etwas schrulligen Musikerschar jedoch durchaus aufgeschlossen gegenüber und verhielten sich – zumindest mir gegenüber – stets freundlich und zuvorkommend. Auch die Preise fand ich nicht übertrieben hoch, doch mindestens die Hälfte der Kursteilnehmer besteht aus Menschen, die sich zum Teil schon für die Kursgebühr ganz schön strecken müssen und die daher einem Mineralwasser für 5,50 € doch kritisch gegenüber stehen. Da sind wir wieder bei den angesprochenen Details. Der Geschäftsführung des Bayerischen Hofs war es nicht möglich, für diese eine Woche (die ohnehin im Business-Hotel eine Saure-Gurken-Zeit ist) zumindest für den Bereich des Blue-Note einfach mal die Preise moderat zu reduzieren. Das hätte den Umsatz und überhaupt den Zuspruch sicherlich gefördert. Das angebotene Essen war zwar mit Preisen zwischen 7 und 10 Euro bezahlbar, aber lieblos an der Theke zur Selbstabholung wie am Buffet gereicht und nicht besonders gut.

Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Um den Service im Blue-Note zu gewährleisten, braucht es mindestens fünf Servicekräfte. Und um diese zumindest mit dem niedrigsten zulässigen Lohn bezahlen zu können, sollte – Pi mal Daumen – am Abend ein Tausender umgesetzt werden. Wenn aber nur 50 Personen an einem Getränk für jeweils 5 Euro herumnuckeln… naja, die Rechnung ist nicht allzu kompliziert.

Am Ende der Woche waren sowohl der Geschäftsführer des Bayerischen Hofs wie auch der Workshopleiter Rainer Glas frustriert, wenn auch die letzten Abende stets gut besetzt waren. Aber wie ich bereits versucht habe darzulegen, kann man hier weder Rainer (er hatte dieses Jahr keine Alternative) noch ausschließlich dem Hotel Vorwürfe machen. Mit besten Absichten das Ziel nicht erreicht.

Ich denke daher, dass nächstes Jahr sowohl die Wiederbelebung der “Warm-Up-Sessions” in der VHS wie auch die der regulären Sessions auf der Kellerbühne des E-Werks angesagt sein sollte. Das Dozentenkonzert und die Abschlusskonzerte können ja meinetwegen im Blue-Note stattfinden, falls es selbiges im nächsten Jahr noch gibt.

In diesem Jahr fanden erstmals zwei Abschlusskonzerte statt. Ich bin mit mir selbst auch zwei Wochen nach Kursende immer noch nicht eins, was ich davon halten soll. Sicher, ein Abend mit 10 oder 11 Bands zieht sich und der organisatorische Aufwand ist gewaltig. Allerdings ging dies auch die letzten 38 Jahre ganz gut.

Dieses Jahr spielten jeweils am Freitag und am Samstag sechs Bands, was die Sache natürlich viel entspannter macht. Glücklicherweise blieben fast alle Kursteilnehmer auch am Samstag in Erlangen, so dass beide Abschlusskonzerte gut besucht waren. Allerdings reduziert sich durch Konzerte ab Donnerstag die Anzahl der Sessions um eine, was ich schade finde. Zudem fehlt der finale Kick des tatsächlichen Workshop-Abschlusses. Aber wie gesagt, ich habe mir noch keine abschließende Meinung gebildet…

Die von mir erwähnten Neuerungen des Jahres 2019 wie auch die schon traditionellen Eigenheiten des Erlanger Jazzworkshops wurden (wie jedes Jahr) im großen wie auch im kleinen Kreis in biergeschwängerter Kneipenumgebung leidenschaftlich diskutiert. Interessanterweise kann man hier die Kursteilnehmer relativ schnell kategorisieren. Diejenigen, die das durchaus leicht anarchische oder zumindest kaum reglementierte Prozedere der Combo-Bildung oder auch der Jam-Session-Organisation kritisieren und am liebsten im Stil der Burghausener Workshops organisieren möchten, gehören zumeist der Fraktion der “Ich-Will-Meinen-Moment”-Teilnehmer an. Das sind Menschen, die eine Woche lang versuchen, ihren eigenen Lieblingssong, den sie möglicherweise schon jahrelang trainiert haben, wieder einmal vor einem interessierten und fachkundigen Publikum zu präsentieren, wie sie es möglicherweise schon auf einigen Workshops vorher getan haben. Ich halte dieses Ansinnen für durchaus legitim und habe Verständnis für diese Kollegen. Aber der Wunsch sollte nicht zu starr das eigene Handeln und Verhalten bestimmen, da er die Band- oder Session-Kollegen zur Staffage degradiert und wiederum deren Ziele oder Wünsche ignoriert.

Vertreter der “Ich-Will-Von-Den-Besten-Lernen”-Fraktion, zu der ich mich auch erst seit einigen Jahren zähle (man kann auch im hohen Alter noch dazulernen…) gehen mit den Freiheiten des Erlanger Workshops wesentlich lässiger um und haben dann auch mehr von dieser Woche. Obwohl ich die letzten Jahre ausschließlich in der Combo von Romy Camerun, welche ich sowohl als Mensch wie auch als Musikerin absolut schätze, die Gitarre gespielt hatte, räumte ich auf Anfrage eines Kollegen diesen Platz und “diente” erstmalig bei Andrej Lobanov. Und was soll ich sagen – ich konnte unter seiner ebenso professionellen, aber eben ganz anders gearteten Combo-Leitung wirklich eine Menge dazulernen. War eine geile Woche in Deiner Band, Andrej, vielen Dank!

Zwischen allen Stühlen (Kursteilnehmer, Dozenten-Kollegen, Vermieter von Räumlichkeiten und Leihinstrumenten, Wirte, Veranstalter, Kulturverantwortliche der Stadt Erlangen, Hotelbesitzer… naja, eben alle, die bei einem Projekt diesen Ausmaßes mitreden oder zumindest dies gerne täten) sitzt … Rainer Glas. Und soll sich von früh morgens bis spät in die Nacht um wirklich alles kümmern, vom verlegten Schlüssel über die Funktion des Kopierers bis zur Auslastung eines Hotelbetriebes und nicht zuletzt um das leibliche und musikalische Wohl jedes einzelnen Kursteilnehmers. Was er tatsächlich seit nunmehr fast 40 Jahren auch tut. Deshalb empfinde ich bisweilen die Kritik an der einen oder anderen flapsigen Äußerung in lockerer Runde als übertrieben und auch respektlos. Erst die Erlanger Workshops unter seiner Leitung haben mir den Zugang zum Jazz und die Liebe zu dieser Musik verschafft. Und durch die geballte Anwesenheit musikalischer Kompetenz vor Ort lerne ich jedes Jahr dazu, verfeinere mein Spiel und erweitere mein Wissen. Dafür bin ich Rainer Glas stets dankbar und werde seinen Workshop unterstützen, solange er noch Lust und Kraft hat, ihn zu organisieren.

Und natürlich dachte ich mir auch dieses Jahr, eventuell im Jahr 2020 einmal zu pausieren. Wenn dann aber Rainer Glas das Online-Anmeldeformular für den 40. Erlanger Jazzworkshop freigibt, dann… naja, wir werden sehen, was passiert.

Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

Euer

Gige

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