Inside Jazz II – Jazzworkshop Erlangen 2016

Liebe Leser,

letzten Dienstag gab es keinen Blogbeitrag. Dafür gibt es heute (ich weiß, es ist schon wieder Mittwoch… sooorry!) dafür das Doppelte (oder gar Mehrfache) der üblichen Wortmenge.

Ich war nämlich wie schon in einigen Vorjahren in der Osterwoche auf dem Internationalen Jazzworkshop in Erlangen. Die meisten von Euch wissen, dass ich in dieser Zeit kaum erreichbar bin, oder zumindest nur im Notfall. Ich möchte Euch mal beschreiben, warum dies so ist:

Bereits zum 36. Mal fand in diesem Jahr o.a. Workshop unter der Leitung des unermüdlichen Erlanger Bassisten Rainer Glas statt. Diesmal in den Räumen der VHS Erlangen, da der bis dato als Kursgebäude dienende Frankenhof mit Flüchtlingen belegt ist und zudem renoviert wird oder zumindest werden soll. Am Karsamstag fanden sich wie jedes Jahr etwa 120 Kursteilnehmer aus aller Herren Länder hochmotiviert und mit frisch geputzten Instrumenten in den schönen Räumlichkeiten der VHS ein. Natürlich trifft man als gestandener Workshopteilnehmer viele bekannte Gesichter, mit denen einen mehr als eine Session oder auch so manches gemeinsames Gelage verbindet, aber es waren erstaunlich viele Musiker anzutreffen, die erstmalig den Weg in die Hugenottenstadt gefunden hatten. Dozenten waren dieses Jahr Romy Camerun (Gesang), Rainer Glas (Kontra- und Fretless-Bass), Patrick Scales (E-Bass), Peter O’Mara (Gitarre), Bernhard Pichl (Klavier), Andrey Lobanov (Trompete), Tony Lakatos und Hubert Winter (beide Saxophon), Jürgen Neudert (Posaune), Harald Rüschenbaum und Christoph Huber (beide Schlagzeug) sowie erstmals Kim Barth (Querflöte), eine illustre Schar hochkarätiger Musiker.

Jazzworkshops gibt es in Europa wie Sand am Meer. Viele Musiker, die ich in der Osterwoche in Erlangen getroffen habe, hatten in der Vergangenheit schon so einige Workshops besucht. Aber keiner ist – wie mir immer wieder die Kollegen versichern – wie dieser. Die Registrierung und die Einführungsveranstaltung am Karsamstagnachmittag entspricht wohl noch den üblichen Gepflogenheiten. Aber dann wird es für den unerfahrenen Erlangen-Neuling etwas strange…

Prinzipiell betreut jeder Dozent für die Dauer des Workshops eine Combo mit Kursteilnehmern, wobei es dann am letzten Abend des Workshops, also am Samstag nach Karsamstag, stets zur “größten Jazzparty Europas” [Rainer Glas] kommt, wenn etwa ein Dutzend Ensembles in einem sechsstündigen Marathonkonzert die erarbeiteten Stücke vorstellen. Bei vielen Workshops werden die einzelnen Kursteilnehmer bereits im Vorfeld oder zumindest kurz nach ihrer Ankunft gemäß ihrer musikalischen Fähigkeiten auf die einzelnen Combos bzw. Bigbands verteilt. Dies läuft in Erlangen traditionell etwas anders. In früheren Jahren glich die Vorstellung der einzelnen Dozenten bei der Einführungsveranstaltung eher einer Auktion, denn die Plätze in den einzelnen Bands wurden vom Dozenten ausgerufen (“Ich bräuchte eine komplette Rhythmusgruppe, vielleicht 1 x Gitarre, 1 x Bläsersektion und vielleicht 1 x Gesang…” oder so ähnlich), und dann sofort mit den Leuten besetzt, die geistesgegenwärtig die Hand zum richtigen Zeitpunkt hoben. Da bei solcherlei Prozedere die unerfahrenen oder auch schüchternen Kursteilnehmer immer etwas im Nachteil waren – nach unbestätigten Gerüchten soll es sogar schon im Vorfeld des Workshops zu unerlaubten Absprachen gekommen sein – wurde die “Auktion” seit 2015 durch die “Karawane” ersetzt. Nun irren orientierungslose Musiker, mit Instrumenten und Verstärkerzubehör schwer bepackt, hilflos durch die (noch) fremden Gänge des Kurgebäudes, in der Hoffnung, einen Platz in der Combo des Wunschdozenten zu ergattern. Das ist ganz allerliebst anzusehen.

So stehen dann in den einzelnen Räumen gegen 18 Uhr am ersten Kursabend Bands, die zwar drei Bassisten, aber keinen Schlagzeuger haben, nebenan 26 Holz- und Blechbläser ohne Bass etc. Aber wenn mir dann frustrierte Novizen ihr Leid ob solcherlei Chaos und Anarchie klagen und dabei das strenge Reglement z.B. in Burghausen loben, kann ich sie (in Erlangen trage ich in der Osterwoche zumeist stolz einen Papierhut mit der Aufschrift “Erfahrener Kursteilnehmer”, weswegen ich ständig angesprochen werde) mit verschmitztem Lächeln beruhigen: Es ist zwar nahezu unvorstellbar, dass sich aus dem ziellosen Gewusel irgendeine Ordnung bilden kann, funktioniert aber tatsächlich jedes Mal aufs Neue. Seit 36 Jahren. Nach spätestens zwei Tagen sind die meisten Bands vollständig besetzt und falls nicht, macht man dann aus der Not eine Tugend und spielt eben z.B. ohne Schlagzeug. Ist ja nicht verboten. Und am großen Abschlusskonzert klingen fast alle Combos vorzüglich, was jedes Jahr vom Publikum und auch der Presse bestätigt wird. Und an allen Tagen des Workshops bildet Rainer Glas unerschütterlich den Ruhepol in dem ganzen Hühnerhaufen und beantwortet jede noch so nervige Frage mit größter Ruhe und Geduld, steht jedem mit Rat und Tat zur Seite und kümmert sich wirklich um alles. Man darf ohne Übertreibung festhalten, dass der Internationale Jazzworkshop Erlangen in seiner jetzigen Form unverrückbar mit der Person Rainer Glas verbunden ist und ohne ihn nicht stattfinden könnte, zumindest nicht in der derzeitigen, mir durchaus sympathischen Art und Weise. Bleib gesund, Rainer!

Das Tagesprogramm ist vollgepackt mit Musik: Um 10:00 Uhr wird “Spaß für Alle” von dem genialen Harald Rüschenbaum gegeben, der auf spielerische Art und Weise seinem Auditorium Rhythmik, Harmonie und Klang körperlich erfahrbar macht. Was sich hier im geschriebenen Text wie esoterischer Quark anhört, ist in Wirklichkeit tatsächlich die Vermittlung tiefster Musikalität, welche Harald sowohl in seinen Live-Darbietungen als grandioser Schlagzeuger wie auch als erfolgreicher Bigband-Leiter seit Jahrzehnten beweist. Ich gestehe allerdings offen, dass ich zumeist zur frühen Stunde noch vom Vorabend derart verkatert bin, dass ich die “Morgengymnastik” schwänze und statt dessen besagten Kater mit literweise heißer Koffeinbrühe bekämpfe.

Ab 11:15 geht es dann für 1,5 Stunden zum Instrumentalunterricht beim jeweiligen Dozenten, für den man sich angemeldet hatte, natürlich in der Gruppe. Es ist allerdings erlaubt, bei anderen Fakultäten als Gasthörer zu lauschen, was interessante Einblicke in fremde Welten vermittelt. Das Bläsergesindel schert sich beispielsweise wenig um die den Gitarristen so heiligen Akkorde. “Tonraum” ist wichtig, alles andere sind unwichtige Details. Und natürlich immer schön das Blättchen lutschen…

Naja, ehrlich gesagt habe ich in Wirklichkeit einen Heidenrespekt vor der blasenden Zunft und bin ein glühender Verehrer von Tony Lakatos und Hubert Winter. Aber das muss man denen ja nicht ständig auf die Nase binden!

Nach der Mittagspause gibt es ab 14:00 Uhr ein buntes Nachmittagsprogramm, das keine Wünsche offen lässt. Es ist auszuwählen zwischen Harmonielehre (Basic bei Rainer Glas oder Advanced bei Bernhard Pichl), Chor-Training bei Romy Camerun sowie Rhythmus-Lektionen bei Christoph Huber und diversen Bläsersatz-Lessons. Wer lieber entspannt großartiger Musik aus nächster Nähe lauschen will, besucht die Stunde “Rhythm Grooves”, in der ein Quartett bestehend aus Harald Rüschenbaum, Patrick Scales, Peter O’Mara und Tony Lakatos Standards live darbietet, bespricht und auch bisweilen den einen oder anderen Interessierten mitspielen lässt. Echt coole Sache! Andererseits – die Harmonielehre bei Bernhard Pichl ist auch ein Erlebnis… Und der professionell gecoachte Chor bei Romy Camerun… Ihr merkt schon, die Wahl fällt nicht leicht.

Ab 15 Uhr geht es dann zur Combo-Probe. Üblicherweise hat jeder Dozent eine Auswahl an Songs samt Arrangement dabei, die er zur Auswahl stellt. Immer aber können die Teilnehmer selbst Jazzstandards oder gar Pop- oder sonstige Lieder vorschlagen, die realisiert werden, wenn der Rest der Band einverstanden ist. Oft sind es die Vertreter aus der singenden Zunft, die derart stilfremde Gassenhauer zum Besten geben möchten – klar, jeder verlässt ungern die eigene Komfortzone –, so dass es der geballten Überzeugungskraft der Combo bedarf, den euphorischen Gesangskünstler wieder in seine Schranken zu verweisen (“So einen Sch… spiele ich nicht! Basta!”). Unter fachkundiger Anleitung hat jede Combo nun sechs Tage Zeit, ein etwa halbstündiges Programm einzuüben, welches beim Abschlusskonzert dem Publikum dargebracht wird. Da viele Solisten (insbesondere die Sänger) in mehreren Ensembles spielen wollen, ist die durchschnittlich etwa zweistündige Probe von stetem Besuch terminlich überforderter Menschen durchzogen, die in jeder Band immer knapp am günstigen Zeitfenster vorbeischrammen und dann entweder leicht genervt auf ihren Einsatz warten oder eben zwischenzeitlich mit einer ihrer zahlreichen anderen Combos proben.

Gegen 17 Uhr sind die meisten Comboproben beendet – die Bigbands schieben meist ab dem ersten Tag Überstunden – und in vielen Proberäumen bilden sich spontane Sessions, auf denen dann auch verpöntes Liedgut zum Besten gegeben werden darf. “Autumn Leaves”, “Summertime”, “Blue Bossa” und dieser Kram eben, aber auch manche verschollen geglaubte Perle. Ich hatte dieses Jahr das Glück, zwei flinke und überaus musikalische Geiger (jep, auch die finden ihren Platz in Erlangen) kennenzulernen, mit denen ich so alte Schinken wie “Limehouse Blues”, “Honeysuckle Rose” oder die Django-Reinhardt-Hymne “Nuages” im Original-1940er-Jahre-Sound spielen konnte… hach, war das schön! Viele Grüße von dieser Stelle an Julia und Helmut!

Gegen 19 Uhr allerdings gilt es, die Zelte am Kursort abzubrechen und sich auf den Weg zur Kellerbühne des E-Werks zu machen, denn ab 20 Uhr steigt dort die allabendliche Jam-Session der Workshopteilnehmer. Gäste aus der Region sind insbesonders in der ersten Stunde des Abends gern gesehen, denn bis 21 Uhr trauen sich eh nur wenige auf die Bühne, zudem sind bühnentaugliche Mitglieder der Rythmusgruppe (Bass, Schlagzeug) traditionell Mangelware. So hatten wir in diesem Jahr die Situation, dass ich als (allerdings erfahrener) Gitarrensolist die Rhythmusarbeit für eine aus etwa 10 Personen bestehende Bläsertruppe machen musste, da der einzige anwesende Bassist erste eine warme Mahlzeit und ein kühles Bier zu sich nehmen musste, bevor er sich auf die Bühne bequemte. Wir gaben eine etwa 30minütige Version von “Straight No Chaser”, was dann auch den härtesten Rhythmusgitarristen schafft. Kurz nachdem endlich der Kontrabass die Bühne betreten hatte (die Instrumentenbezeichnung mag hier als Identifikationsmerkmal ausreichen) ließ ich mich nach zwei weiteren (deutlich kürzeren) Songs gerne auswechseln. Die zumeist dürftige Startbesetzung der Sessions mit dem unvermeidlichen Holz-Gebläse-Overkill spätestens ab 21 Uhr ruft übrigens auch schon seit langem alljährlich Innovations- und Reglementierungswütige auf den Plan, die mit festgelegten Startformationen und Listen zum Eintragen für die einzelnen Musiker arbeiten möchten. Aber auch hier muss ich wieder festhalten, dass ich persönlich mehr Freude an der beschriebenen, etwas chaotischen und anarchischen Struktur habe, als ich es an festgelegten Bühnenzeiten und sonstigen höchst unspontanen Regelungen habe. Wem es nicht passt, der möge dann eben nach Burghausen, Inzigkhofen oder sonstwohin gehen!

Die Session dauert bis etwa 1 Uhr nachts. Wer – wie ich – nicht mehr genug Steh- oder Sitzvermögen für einen 16-Stunden-Tag mit Dauerbeschallung hat, verkrümelt sich im Laufe des Abends auf ein oder zwei Gläschen in eine der unzähligen Erlanger Kneipen und fällt dann irgendwann völlig erschöpft und bisweilen heftig betrunken in sein Bett. Aber Achtung: Um 10 Uhr morgens wartet schon Harald…

Am Freitagabend findet dann traditionell das Konzert der Dozenten statt, zu dem die Kursteilnehmer selbstverständlich freien Eintritt haben. Dieses Jahr stand aus bereits genannten Gründen der Saal im Frankenhof nicht zur Verfügung, so dass das Dozenten- wie auch das Abschlusskonzert der Teilnehmer im Kleinen Saal der Heinrich-Lades-Halle durchgeführt wurde. Eine gute Wahl, denn der Saal ist sehr schön, mit ordentlicher Technik und fachkundigem Personal ausgestattet sowie einem wunderschönen Steinway, der auch hervorragend klang! Das Konzert am Freitag war allererste Sahne und die Dozenten spielten sich ab der ersten Sekunde die Seele aus dem Leib, dennoch bei höchster Virtuosität! Leider war Peter O’Mara erkrankt, so dass wir Bewunderer seiner Kunst uns in diesem Jahr mit dem verbliebenen Dutzend trösten mussten. Dennoch – ein geiles Konzert!

Am Samstag sind am Spätvormittag die letzten Comboproben anberaumt, so dass sich ab 16 Uhr alle Kursteilnehmer am Ort des Abschlusskonzerts einfinden können. 2016 war dies der Kleine Saal der Heinrich-Lades-Halle, welcher wie schon erwähnt für solcherlei Nutzung gut geeignet ist. Da glücklicherweise der benachbarte Große Saal am Samstag ausnahmsweise nicht belegt war, durften wir selbigen als Lagerort für unsere Instrumente und großräumige Garderobe etc. nutzen. Das Abschlusskonzert der Teilnehmer beginnt immer mit den Darbietungen der Bigbands (die den größten Aufwand beim Aufbau haben) und endet stets mit der Funk-Combo von Patrick Scales, da hier die letzte halbe Stunde auch gerne nach Entfernung der vorderen Stuhlreihen zum Tanzen genutzt wird. Auch in diesem Jahr lieferten alle Bands gute bis sehr gute Auftritte ab. Etwa um Mitternacht war das Konzert und damit auch der 36. Internationale Jazzworkshop Geschichte und die Teilnehmer verabschiedeten sich mit einer Träne im Knopfloch voneinander, mit dem festen Vorsatz, sich im nächsten Jahr wieder zu treffen.

Nun ist das ja mit diesen Jazzworkshops so eine Sache. Man befindet sich ja für die Zeit des Workshops in einer Kuschelzone (wenn auch bisweilen unter den Alphatieren die Fetzen fliegen) und man muss aufpassen, dass man auch den Weg zurück in den grauen Alltag findet. Es gibt genügend Menschen, deren musikalische Karriere ausschließlich auf Workshops stattfindet, die sie im ganzen Bundesgebiet und auch im benachbarten Ausland eifrig besuchen. Das hat dann mit dem rauen Alltag eines Musikers (über die Schattenseiten des Live-Jazz ist auf diesen Seiten des öfteren berichtet worden) nicht viel zu tun. Es gilt also, die Mutation zu einem “Homo workshopiens” zu vermeiden. Aber seit meinem ersten Besuch in Erlangen habe ich in Sachen Jazz wirklich einen Quantensprung gemacht. Acht Tage intensivste Beschäftigung mit Jazz in allen Variationen gibt demjenigen, der für Neues offen und nicht beratungsresistent ist (ich gebe zu: nicht gerade meine Stärken, aber ich arbeite dran…), einen gewaltigen Input und eine Motivation, von der er Monate lang zehren kann. Viele befreundete Musiker haben nach eigener Aussage in einer Woche Erlangen mehr gelernt als vorher in einem halben Jahr Unterricht. Wobei man das “Lernen” in Erlangen eher unter ganzheitlichen als unter instrumentalen Gesichtspunkten betrachten sollte. Gitarre üben kann man ja auch zu Hause.

So beschließe ich stets nach erschöpfter Rückkehr vom Jazzworkshop Erlangen, im Folgejahr zu pausieren (“Kenn ich ja eh alles schon!”). Aber wenn dann Rainer Glas im Sommer oder Frühherbst eine Rundmail schickt, dass man sich ab jetzt anmelden könne, versuche ich doch alles, um im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

Euer

Gige

 

2 Kommentare zu „Inside Jazz II – Jazzworkshop Erlangen 2016

  1. …und 1/2 Woche nach dem Workshop bekommt man dank Internet erstmal mit was hinter den Leuten so steckt die mit einem die Woche geteilt haben! Ich bin beeindruckt von Deinem Text, trifft alles auf den Punkt!

    Gefällt 1 Person

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